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Schifffahrt im Roten Meer: Huthis greifen saudi-arabische Schiffe im Roten Meer an

Eine Militärparade der Huthis im September 2023 © Khaled Abdullah/​Reuters Die jemenitische Huthi-Miliz hat eigenen Angaben zufolge zwei saudi-arabische Öltanke

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Eine Militärparade der Huthis im September 2023 © Khaled Abdullah/​Reuters Die jemenitische Huthi-Miliz hat eigenen Angaben zufolge zwei sau
Eine Militärparade der Huthis im September 2023 © Khaled Abdullah/​Reuters Die jemenitische Huthi-Miliz hat eigenen Angaben zufolge zwei saudi-arabische Öltanke · Foto via DIE ZEIT

Schifffahrt im Roten Meer: Huthis greifen saudi-arabische Schiffe im Roten Meer an - DIE ZEIT. Am Montag hatten die Huthis ein »Verbot der Schifffahrt« für Saudi-Arabien angekündigt – wenige Tage nachdem es eine neue bewaffnete Konfrontation zwischen der Miliz und dem benachbarten Königreich gegeben hatte.

auf mindestens einem Schiff brach Feuer aus, weitere Frachter drehten ab, während saudische Stellen und die britische Schifffahrtsaufsicht den Angriff im Kern bestätigten.

Einzelheiten

Eine Militärparade der Huthis im September 2023 © Khaled Abdullah/​Reuters Die jemenitische Huthi-Miliz hat eigenen Angaben zufolge zwei saudi-arabische Öltanker im Roten Meer beschossen.

Die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur meldete, der Bug der Encelia sei nach einem Angriff im Roten Meer in Brand geraten, in einer Entwicklung im selben Zusammenhang.

Darüber hinaus: Die Huthis kontrollieren im Jemen unter anderem weite Teile der westlichen Küste am Roten Meer.

Im Roten Meer wird die saudische Ölinfrastruktur plötzlich zur Zielscheibe einer Huthi-Inszenierung mit sehr realen Folgen.

Dabei habe es sich um eine »gezielte militärische Operation gegen zwei saudi-arabische Öltanker« gehandelt, welche »die Blockade verletzt hatten«, laut der aktuellen Berichterstattung zum Ereignis.

Den vorliegenden Angaben zufolge Seit dieser Seeweg wegen des Irankriegs eingeschränkt ist, nutzt Saudi-Arabien verstärkt den Hafen Janbu am Roten Meer für den Ölexport.

Sollte dieser Weg durch die Angriffe der Huthis ebenfalls wegfallen, wären die wichtigsten Exportwege für Rohöl aus Saudi-Arabien blockiert, in einer Entwicklung im selben Zusammenhang.

Von dort aus können sie mit ihrem Arsenal aus Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern Schiffe in der Meerenge Bab al-Mandab angreifen – und haben das in der Vergangenheit bereits getan.

Hintergrund

Bei der Blockade handele es sich um eine ​Reaktion auf die seit fast zwölf Jahren andauernde »ungerechte und unterdrückende Belagerung« des jemenitischen ‌Volkes durch ⁠Saudi-Arabien, durch die Ressourcen ​im Jemen geplündert sowie Häfen und Flughäfen blockiert würden.

Nächste Angriffswelle der USA gegen Iran +++ Saudi-arabisches Schiff im Roten Meer beschossen - RND.de, laut der aktuellen Berichterstattung zum Ereignis.

Nach Angaben der mit Iran verbündeten Miliz wurden die Tanker Encelia und Layla mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen attackiert, um eine erst kürzlich ausgerufene Seeblockade gegen Saudi-Arabien durchzusetzen.

Das ist mehr als ein martialischer PR-Clip aus dem Kriegsnebel: Weil die Huthis die Westküste des Jemen und damit den neuralgischen Flaschenhals Bab al-Mandab mitbedrohen.

gerät eine der sensibelsten Handelsrouten der Welt unter Druck – ausgerechnet in dem Moment in dem Saudi-Arabien wegen der faktisch blockierten Straße von Hormus ohnehin aufs Rote Meer als Ausweichroute setzt.

Damit kann die Miliz den Welthandel entscheidend beeinträchtigen, denn Bab al-Mandab gehört zu den wichtigsten Seewegen der Welt: Durch das Rote Meer und die Meerenge führt der Seeweg von Asien über den Suezkanal nach Europa.

Die mit dem Iran verbündete Miliz teilte mit, die Schiffe Encelia und Layla seien mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen angegriffen worden, laut der aktuellen Berichterstattung zum Ereignis.

Den vorliegenden Angaben zufolge Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) bestätigte die Angaben unter Berufung auf den Kapitän des Schiffs.

Weitere Entwicklungen

Für Saudi-Arabien hat das Rote Meer wegen der faktischen Blockade der Straße von Hormus eine besonders große Bedeutung, in einer Entwicklung im selben Zusammenhang.

Darüber hinaus: US-Präsident Donald Trump kündigte am Dienstag eine Reaktion an, sollten die Huthis die Seeblockade durchsetzen.

»Wir sind schon früher gegen die Huthis vorgegangen und haben seitdem nichts mehr von ihnen gehört.«.

Seit mehr als zehn Jahren befinden sich die Huthis im Krieg mit der international anerkannten jemenitischen Regierung, laut der aktuellen Berichterstattung zum Ereignis.

Den vorliegenden Angaben zufolge Huthis schießen auf Tanker DIE ZEITLiveblog zum Krieg in Nahost: USA starten neue Angriffe gegen Iran SZ.de.

Der Vorfall ereignete sich laut UKMTO rund 130 Kilometer südwestlich des saudi-arabischen Küstenorts Al-Schukaik, in einer Entwicklung im selben Zusammenhang.

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